Sich wohlfühlen – Wie auch Du das schaffst!

Immer wieder wirst Du in  Situationen sein, in denen Du dich nicht wohlfühlst. Oft ist es einfach ein undefinierbares Gefühl. Man wird immer in unangenehme Situationen kommen. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber irgendwie scheinen sich die anderen trotzdem immer besser zu fühlen. Die Leben doch auf demselben Planeten wie wir. Sich wohlfühlen kann man lernen.

Sich wohlfühlen

Viele knüpfen ihr Wohlempfinden an ihre Umgebung. Werden die Rahmenbedingungen in Zukunft ideal sein, meint man, wird man sich schon wohlfühlen. Passt es aber nicht, hat man gar keinen Grund sich wohlzufühlen. Dann muss man unzufrieden sein und unglücklich sein. Nur wird es nie perfekt sein.

Es scheint wie ein Widerspruch zu sein, sich wohlzufühlen, aber nicht das Leben zu führen oder die Dinge erreicht zu haben, die man sich vorstellt. Es ist ein fester Glaubenssatz, den viele Menschen haben. Erst wenn ich es mir verdient habe, darf ich mich wohlfühlen und glücklich sein.

Viele scheinen sich das Wohlfühlen zu verbieten: Wenn ich mich zurücklehne und zufrieden bin, dann kann ich ja gar nicht mehr meine Ziele erreichen. Ziele erreicht man aber, indem man kontinuierlich an ihnen arbeitet. Verbittert sich vor Augen zu führen, nicht am Ziel zu sein und sich damit jeglicher Kraft zu berauben, bringt einen nicht weiter.

 

Selbstakzeptanz ist der erste Schritt zum Wohlbefinden

Akzeptiere den aktuellen Zustand. Du musst diesen nicht toll oder für die Endstation deiner Reise halten. Akzeptiere einfach Deine Lage wie sie momentan ist. Lass die Dinge, die zu diesem Status geführt haben einfach Teil deiner Vergangenheit sein und lasse sie in der Vergangenheit.

Dort, wo Du dich gerade befindest, ist Dein neuer Ausgangspunkt. Als Ausgangspunkt ist er Ok. Es gibt keinen Grund zum Ärgern oder sich zu schämen. Sich wohlfühlen beginnt mit der Selbstakzeptanz. Es bedeutet kein Stillstand. Niemand hindert Dich daran weiter an deinem Wohlbefinden zu arbeiten.

Fehlende Selbstakzeptanz führt zu Selbstverleumdung. Wenn Du dich selber nicht akzeptieren kannst, aber verdrängst, was Dir vielleicht nicht gefallen könnte, passiert genau das, was Du eigentlich fürchtest: Du änderst nichts an deinem Leben und deine Schwächen machen dich unterbewusst unglücklich.

 

Wie lernst Du Selbstakzeptanz?

Wie schon beschrieben, ist es eigentlich nicht schwer. Das heißt nicht, dass es keine Hürde darstellt bzw. nichts von Dir abverlangt. Zusammenfassend kann man sagen, dass folgende Schritte gemacht werden müssen:

  1. Gehe in dich und mach Dir bewusst, was Du alles an Dir ablehnst. Welche Eigenschaften an Deiner Persönlichkeit und Deinem Körper. Vieles hast Du vielleicht schon erfolgreich verdrängt, lehnst Du aber weiterhin unterbewusst ab.
  2. Fange an deinen Ist-Zustand zu akzeptieren und höre auf dich fertig zu machen.
  3. Anschließend kannst Du anfangen, Dich Schritt für Schritt zu verändern und Deiner Wunschvorstellung von Dir näher zu kommen.

Viele Menschen kommen gar nicht erst an den Punkt an, an dem Du jetzt bist. Du beschäftigst Dich jetzt gerade mit Dir und deinem Wohlbefinden. Die meisten Menschen verdrängen lieber, dass es vielleicht ein Problem geben könnte. Sich das einzugestehen ist vermutlich für jeden das schwerste und mit Sicherheit der Grund, warum etwas, wovon jeder profitieren würde, von so wenigen verfolgt wird.

 

selbstakzeptanz und wohlbefinden

Entscheidend für das eigene Wohlbefinden sind Selbstakzeptanz und das eigene Körpergefühl.

 

Sich wohlfühlen erreichst Du über körperliches Wohlbefinden

Wenn Du Dich nicht in deinem Körper wohlfühlst, wie willst Du Dich dann insgesamt wohlfühlen? Deine körperliche Verfassung hat einen entscheidenden Einfluss. Zum einen kann es Dir direkt schlecht gehen, wenn Du kränklich bist oder auch ständig richtig Krank bist.

Auch ist es kein gutes Körpergefühl sich ständig erschöpft zu fühlen, obwohl man wenig gemacht hat. Du hast Vorhaben, kannst sie aber nicht nach Deinen Vorstellungen umsetzen, weil Du nicht dazu im Stande fühlst. Dein Körper hält Dich davon ab. Von etwas in seiner Freiheit eingeschränkt zu sein, ist einer der Unglücksmacher überhaupt. Gewöhne Dir an, Selbstfürsorge zu betreiben.

 

Sich wohlfühlen hängt vom Körpergefühl ab

Wenn Du bei schlechter Verfassung bist, ist Dein Körper im schlimmsten Fall wie ein Klotz, der dich zurückhält. Er macht Dich müde und Träge. Darüber hinaus hat Dein Körper aber auch weiteren Einfluss auf dein Wohlbefinden. Ein relativ neues Gebiet der Kognitionswissenschaft ist die These von Embodiment. Laut dem Embodiment beeinflusst nicht nur die Psyche den Körper, sondern umgekehrt beeinflusst auch unsere körperliche Selbstwahrnehmung und der Umgang mit unserem Körper unsere Psyche.

Ein gutes Körpergefühl ist daher Ausschlaggebend für dein Wohlbefinden. Ein Beispiel ist, dass ob Du Dich Stoltz fühlst, davon abhängt, ob Du gerade und aufrecht stehst. Eine gebückte bzw. gekrümmte Haltung wird automatisch Dein Selbstwertgefühl mindern. Wenn Du Durch Verspannungen oder durch eine schwache Muskulatur keine natürlich aufrechte Haltung erreichst, dann wirkt das Deinem Selbstwertgefühl entgegen.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass, wenn die körperlichen Voraussetzungen fehlen, jeder Versuch geradezustehen eher einem Krampf gleicht. Man ist unbeweglich und wirkt steif. Durch gezielte und wenig zeitaufwendige Übungen kann man seine Muskulatur gezielt stärken.

Verkrampfungen und Verhärtungen in der Muskulatur können ebenfalls die Haltung verschlechtern. Von unserer sitzenden Lebens- und Arbeitsweise sind viele Menschen betroffen. Dem kann man einfach durch Massagen entgegenwirken.

Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen, wie unser Körper unsere Psyche beeinflusst und wie Du gezielt mit diesem Wissen Dein Wohlbefinden verbessern kannst.  Es gibt zu dem Thema noch viele weitere spannende Dinge zu entdecken.

 

Sorge für ausreichend Entspannung

Stress ist einer der Hauptfaktoren, der uns hindert sich wohlfühlen zu können. Er führt dazu, dass wir verkrampfen und schwächt unser Immunsystem. Bereits im Zusammenhang zum körperlichen Wohlbefinden stellten wir fest, dass ein kränklicher Körper Dein Wohlbefinden verhindert.

Eine gesunde Lebensweise kann Dir bei hohem Stress einen Ausgleich geben. Sport baut Stresshormone ab, und eine gesunde Ernährung mit vielen Antioxydanzien dämmt die negativen Folgen vom Stress ein.

Wäre es aber nicht viel schöner, wenn ein gesunder Lebenswandel nicht nur negative Folgen entgegenwirkt, sondern deinen Körper gesünder und kräftiger macht. Deinen Körper zu einem Ort macht, in dem Du Dich Wohlfühlen kannst.

Bewältige Deinen Stress und sorge dafür, dass Faktoren, die ihn verursachen gemindert werden. Du und Deine Gesundheit sollten das wichtigste sein. Schaffe Dir Freiräume, in denen Du Dich entspannen kannst. Zusammen mit einer gesunden Lebensweise wird das Dein Wohlbefinden auf ein neues Niveau befördern.

 

Was Dir wirklich gut tut

Besinne Dich auf dich selber und tue Dinge, die Dir gefallen und gut tun. Sich wohlfühlen bedeutet Dinge zu tun und Situationen zu erleben, die einem gefallen. Vielleicht machst Du einen Job, der dir nicht zu 100 Prozent gefällt. Du brauchst das Geld.

Umso wichtiger ist es, seine Freizeit mit Dingen zu füllen, die einem wirklich gefallen und das eigene Wohlbefinden steigern. Dinge, die Dich belasten oder stressen, haben in deiner Freizeit nichts verloren. Schaffe Platz für schönes.

 

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