Innerer Frieden

Innerer Frieden hört sich für jeden verlockend an. Schön wäre dieser Zustand der absoluten Ausgeglichenheit. Nur was bedeutet es für Dich und wie kommst Du nur zu diesem Zustand. Das bleibt für viele viel zu abstrakt.

innerer Frieden

Wir erkennen den inneren Frieden bei anderen. Zumindest meinen wir, es bei anderen sehen zu können. Wenn eine andere Person einen Zustand erreicht hat, in dem er Zufrieden mit sich ist und im Einklang mit sich selber steht, dann erkennen wir das und wünschen uns das auch für uns.

Oft machen wir aber den Fehler, zu denken aber genau so leben zu müssen, wie es andere gemacht haben, die es scheinbar geschafft haben. Zum einen, wer sagt Dir, wie es in einem Menschen aussieht. Kann es nicht sein, dass der äußere Schein trügt?

Zum anderen sind wir doch alle unterschiedlich. Du bist einzigartig und das ist schön. Warum glaubst Du, dass für dich dieselbe Formel zum selben Ergebnis führt. Denn das ist innerer Frieden. Es ist das Ergebnis Deiner Lebensführung.

Alle Menschen können inneren Frieden erlangen. Nicht für alle ist aber der Weg derselbe. Jemand, der viel Wert auf Materiales und Status legt, wird glücklich in einer zeitintensiven Karriere. Die geringe Freizeit steht ihm bei der Erlangung von inneren Frieden nicht im Weg.

Eine Person, die viel Wert auf Beziehungen und gemeinsame Aktivitäten legt, würde es todunglücklich machen, seine ganze Zeit für die Arbeit zu Opfern. Die Folge wären negative Gefühle wie:

  • Stress
  • Angst
  • Hass
  • Sorgen
  • Verbitterung

Auch ohne eine klare Vorstellung, was innerer Frieden bedeutet, sollte klar sein, dass diese Gefühle das genaue Gegenteil von innerem Frieden bedeutet. Zumindest stehen sie Dir im Weg, um ein ausgeglichenes Inneres zu schaffen.

 

Es ist ein stetiger Weg

Um inneren Frieden zu erlangen, musst Du also erstmal an Dir arbeiten. Wo willst Du hin und was erreichen? Die meisten Menschen können nicht definieren, was sie unglücklich macht, weil sie nicht wissen, wie sie leben wollen. Sie wissen nicht, was sie Glücklich uns Zufrieden macht.

Lerne Dich selber kennen und werde Dir klar, wie du leben willst. Der nächste Schritt wäre daran zu arbeiten. Darum soll es an der Stelle gar nicht gehen. Verstehe nur, dass Du die Klarheit über dich und deinen Lebensweg brauchst.

Noch eine ganz wichtige Sache ist dann aber, dass Du nicht das „absolute Ziel“ erreicht haben musst, um dann endlich inneren Frieden zu erlangen. Auch auf dem Weg, wenn du noch Missstände auf dem Weg zu deinem Wunsch-Ich und Wunsch-Leben siehst, kannst Du inneren Frieden erlangen.

Du hast dann ein Fundament für Dein Leben geschaffen, das dir Stabilität im Leben ermöglicht. Wichtig hierbei ist auch Dinge loslassen zu können. Nicht alles kannst Du in deinem Leben ändern. Es trotzdem zu versuchen, bedeutet unglücklich über eine Sache zu sein, die man nicht beeinflussen kann. Wer das tut verdammt sich zu ewigem Unglück.

Das liest sich jetzt vielleicht etwas theatralisch. Ich möchte aber wirklich, dass du verstehst, dass nicht immer alles perfekt sein muss. Du kannst auch auf dein Leben mit Zufriedenheit zurückblicken, wenn vieles schief gelaufen ist.

 

Innerer Frieden: Wie komme ich zu ihm?

Viele Menschen, die ihren inneren Frieden gefunden haben, haben ein Leben, wo einfach auch vieles nicht nach Plan lief. Aber sie haben an sich und ihrem Leben aktiv gearbeitet, wo sie es konnten, und die Dinge akzeptiert, die nicht von ihnen Beeinflusst werden konnten.

Ein schönes Zitat ist ein Vers aus dem Gelassenheitsgebet:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Auch ist festzuhalten, dass innerer Frieden kein Dauerzustand ist, der einmal für immer erreicht wird. Man selber verändert sich. Auch das eigene Leben verändert sich. Das Leben befindet sich in einem Fluss. Alles andere wäre auch langweilig.

Für den inneren Frieden kann man folgende Tipps beherzigen:

  • Wir Menschen sind gesellig und brauchen auch das Gefühl von anderen Akzeptiert zu werden. Suche und Fördere den Kontakt zu Menschen, von denen Du dich verstanden und unterstützt fühlst.
  • Gewöhne Dir an, vor dem Einschlafen deinen Tag Revue passieren zu lassen. Was hättest Du besser machen können. Mach dir aber auch immer bewusst: Die Vergangenheit ist immer eine Sache, die Du nicht mehr ändern kannst. Also nach dem Zitat von oben: Finde die Gelassenheit, die Vergangenheit hinzunehmen. Verzeihe dir, aber lerne daraus.
  • Halte Dich oft an Orten auf, an denen Du dich wohl fühlst. Sicher kennst Du Orte, wo sich wie ganz allein ein Friede in dir ausgebreitet hat.
  • Mache Dir Notizen, was momentan deinen inneren Frieden stört und überlege Dir, wie Du aktiv die Störenfriede beseitigen kannst, wenn es in Deiner Macht steht.

 

Du wirst sehen, dass ein bewussteres und aktiveres Leben, Dir mehr Momente schenken wird, in denen Du inneren Frieden empfindest. Mach Dir also das größte Geschenk, das Du Dir geben kannst.

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