Dunkle Schokolade: Ab wann ist sie gesund?

Dunkle Schokolade ist gesund, aber ist vielen viel zu Bitter. Daher stellt sich natürlich die Frage, wie hoch der Kakaoanteil in der Bitterschokolade sein sollte, um auch von der positiven Wirkung zu profitieren. Untersuchungen geben hier klare Angaben.  

dunkle Schokolade

Die Dunkle Schokolade eignet sich wunderbar als kleine Süßigkeit zwischendurch, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn der Zartbitterschokolade wird eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nachgesagt.

Bitterschokolade kann aber auch sättigen und vor allem ist sie auch in der Lage, auch bei kleinen Mengen den Heißhunger nach süßem zu befriedigen. Daher kann man ruhig öfter nach ihr greifen. In Gegensatz zu Vollmilchprodukten wird man ohne viel Überwindung von selber aufhören weiter zu essen. Warum das so ist, erfährst du unter anderem auch später noch im Text.

 

Was macht die dunkle Schokolade gesund?

Sehr wichtig für die gesunde Wirkung von dunkler Schokolade sind die Flavonoide. Diese haben einen antioxidative Wirkung im Körper. Sie schützen also den Körper vor zellschädigenden Prozessen und Stoffen.

Vielleicht werden einige schönheitsbewusste Leser hier Hellhörig, da sie ganz richtig vermuten, dass weniger Oxidation auch die Haut vor Alterung schützt. Aber neben dem Streben nach ewiger Jugend, kann dunkle Schokolade auch ein guter Verbündeter im Streben nach ewigen leben sein.

Die Pflanzenstoffe in der dunklen Schokolade erweitern die Gefäße und sorgen dafür, dass das Blut wieder besser fließen kann. Ein besonders schützender Effekt für den Herzmuskel hat die Erweiterung der Herzkranzgefäße. Das schützt besonders vor Herzinfarkte.

Eine Form der Flavonoide ist dafür bekannt das Abwehrsystem zu schützen. Die sogenannten Cathrine binden Giftstoffe im Körper und machen sie so für unseren Körper unschädlich. Da es seltener zu Zellschädigungen kommt, wird dadurch auch das Krebsrisiko stark vermindert.

Schon fast nebenbei kann dunkle Schokolade den Cholesterinwert senken und die Sensibilität für Insulin bei Diabetes-Kranken verbessern.

Du siehst also, dass es einige Schlagkräftige Argumente für die dunkle Schokolade gibt.

Zartbitterschokolade

Zartbitterschokolade zeigt seine volle Wirkung bei einem hohen Prozentanteil Kakao.

 

Dunkle Schokolade mit Bedacht

Bei allen positiven Eigenschaften der Zartbitterschokolade sollte aber klar sein, dass dunkle Schokolade trotzdem eine kleine Kalorienbombe ist. Im Vergleich zur Vollmilchschokolade enthält die dunkle Schokolade weniger Zucker. Jedoch sorgt der hohe Kakaoanteil dafür, dass die Schokolade recht viele Kalorien enthält:

  • 70 % enthält 580 Kilokalorien
  • 85 % haben 600 Kilokalorien
  • 100 % sogar 630 Kilokalorien

Da das enthaltene Fett jedoch einen geringeren Glykämischen Index hat als Zucker, lässt dunkle Schokolade das Insulin nicht so stark in die höhe schnellen. Vor allem bleibt der Insulinspiegel dadurch auch stabiler und fällt nicht wieder rasch ins Bodenlose. Das verursacht ja so gerne den allzu bekannten Fluch der Heißhungerattacken. Zusammen mit einem recht hohen Eiweißgehalt sorgt die Zartbitterschokolade schon bei geringen Mengen dafür, dass der Appetit auf Süßes gestillt ist und man länger satt bleibt.

 

Wie hoch sollte der Kakaoanteil sein?

Jetzt stellt sich natürlich auch die Frage, wie hoch der Kakaoanteil eigentlich sein sollte, damit Du überhaupt etwas von den positiven Effekten der dunklen Schokolade hast. Dazu kann man sich in einer Pressemitteilung von der Loma Linda University auf deren Webseite informieren.

Diese bezieht sich auf das Ergebnis zweier Studien, welche auf der Jahrestagung der Experimentel Biology 2018 in San Diego präsentiert wurden. Dort kam man zum Ergebnis, dass ein Kakaoanteil von 70 Prozent ein gesunder Effekt auf Stresslevel, Entzündungen, Erinnerung Immunsystem und Stimmung hat.

Wie weiter oben bereits beschreiben, ist aus gesundheitlicher Sicht die dunkle Schokolade gerade wegen der Flavonoide interessant. Auch wenn schon länger bekannt ist, dass sie reichlich in Kakao enthalten sind, wurde laut der Pressemitteilung zum ersten Mal die Wirkung untersucht, um die Auswirkungen auf kognitive und Cardio-vaskuläre Gesundheit festzustellen. 

Lee S. Berk von der School of Allied Health stellt auch ganz klar, dass je höher die Dosen von Kakao sind, desto höher sind auch die Auswirkungen auf Kognitivität, Gedächtnis, Stimmung, Immunsystem und vieler anderer positiver Effekte.

Wenn einem die Bitterkeit nichts ausmacht lohnt es sich also auch auf Schokolade mit höherer Konzentration als 70 Prozent zu greifen. Vielleicht hilft einem der Gedanke, dass die Bitterstoffe in der Schokolade durch die gesunden Flavonoide im Kakao kommen.

Laut Berk bedarf es noch weitere Studien, um noch mehr über die Bedeutung auf das Immunzellen und das Gehirn in größeren Maßstab zu untersuchen. Es werden auch zurzeit weitere Studien durchgeführt, um den Einfluss von Kakao auf das Gehirn zu untersuchen.

Wir können also auf die zukünftigen Ergebnisse gespannt sein, was uns dunkle Schokolade alles an positiven Effekten bringt. Bis dahin kann man schon jetzt regelmäßig durch den Genuss davon profitieren.

 

Kleine Anmerkung zum Schluss

Hier nochmal der kleine Hinweis, dass auch dunkle Schokolade nicht gerade Kalorienarm ist. Die Kalorienwerte kannst du ja weiter oben im Text nachlesen. Verputze also nicht vor lauter Euphorie mehrere Tafeln am Tag. Ausfolgendem Grund ist s auch gar nicht nötig:

Bei einer im Bericht beschriebenen Studie wurde den Probanden 48 Gramm Bitterschokolade mit 70 Prozent Kakao gegeben. Diese Menge hat voll ausgereicht unter Laborbedingungen einen positiven Effekt auf die Gehirnleistung zu erkennen. Hier handelt es sich aber um eine Studie. Wenn Du nicht vorhast, eine eigene Studie mit signifikanten Ergebnissen zu machen, sollten auch geringere Mengen ausreichen, um von der dunklen Schokolade zu profitieren.

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